Tag 27 - Kiel
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Heute um 8:00 Uhr erreichen wir Kiel - Zeit für einen Reiserückblick

Wir können uns noch daran erinnern, als wir am 01. April in Montego Bay – Jamaika an Bord gegangen sind und jetzt ist bereits der letzte Tag unserer Reise erreicht. Jamaika liegt innerhalb der Gruppen der Großen Antillen, südlich von Kuba und westlich der Insel Hispaniola, die sich Haiti und die Dominikanische Republik teilen. In Montego Bay fuhren wir noch kurz – wir hatten noch ca. 2 Stunden Zeit bis zu Ablegen - zum Doctor´s Cave Beach. Auch wenn es für uns beide noch sehr schön war im feinsandigen Sandstrand spazieren zu gehen muss man sich tatsächlich fragen, ob dieser Ausflug sich zeitlich gelohnt hat. Insbesondere weil uns auf dieser Reise sicherlich noch weitaus schönerer Strände erwarteten.
Am Dienstag den 03. April erreichten wir die nur 67 Kilometer lange und 18 Kilometer breite Insel Samanà im äußersten Nordosten der Dominikanischen Republik. In Samanà steht bei vielen Reisenden sicherlich Cayo Levantado – die Bacardi-Insel ganz oben auf der Liste. Aber gerade weil das so ist kann es hier schnell zu einer Massenveranstaltung werden (An dem Ausflugstag war AIDA mit 800 Leuten dort vor Ort!). Wir entschieden uns für einen Ausflug zum Strand Playa Ricon. Was uns hier erwartete war der absolute Hammer! Ein kilometerlanger Sandstrand mit Palmen, Liegestühle und türkisblauen Wasser. Lediglich 44 Personen haben diesen Ausflug gebucht und entsprechend leer war es am Strand. Dieser Strand zählt auf jeden Fall zu den 3 schönsten Stränden unserer Reise!
Am 04. April legten wir in Basseterre an. St. Kitts und Nevis werden oft mit „Das Geheimnis der Karibik beschrieben“, da beide Inseln vom Massentourismus verschont geblieben sind. Auch hier waren wir wieder auf eigene Faust unterwegs. Mit dem Taxi gings zum Cockleshell Beach in St. Kitts – mit einem Stopp am Timothy Hill, wo man einen schönen Ausblick über St. Kitts hat. Der Strand der Cockleshell Beach ist etwas schmaler, aber sehr ruhig gelegen. Der Strand war relativ leer und nur von wenig Kreuzfahrern besucht. Insgesamt verbrachten wir 3 Stunden auf unseren Liegen bzw. in der kleinen urigen Bar, wo man für relativ kleines Geld kalte Getränke ordern konnte.
Weiter ging es am 05. April nach Pointe-à-Pitre. Wie ein Schmetterling – scheinbar jeder Zeit zum Abflug bereits – entfaltet sich die französische Insel Guadelope auf den Wogen des altlantischen Ozeans im Herzen des kleinen Antillenbogens. Auf Guadelope buchten wir für 80 Dollar pro Person einen Tagespass im Club Med La Caravelle. Der Strand hier am Club ist wunderschön, daher hat sich der Ausflug hierher auf jeden Fall gelohnt. Aus unserer Sicht ist es allerdings ausreichend für 30 Dollar ein Bändchen „nur für die liegen“ zu bezahlen. Dann hat man zwar keine Verpflegung und keine Sportaktivitäten dabei, ist für uns aber vollkommend ausreichend. Kleine Snacks und Getränke können für einen vernünftigen Preis an der Strandbar erworben werden.
Nach nur einen Seetag erreichte die Aida Luna am 07. April La Romana. Die Landschaft ist waldreich und bergig mit fruchtbaren Tälern und Ebenen. An den Küsten im Norden, Südosten und Osten liegen ausgezeichnete Stränden. Mit SEAVIS-Tours ging es auf einen Tagesausflug zur Insel Saona. Auf diesem Ausflug besuchten wir unter anderen den "Catuano Beach" und den "Canto de la Playa". Beides sind traumhafte palmengesäumte Strände mit schneeweißem Sand die von kristallklarem Wasser umgeben sind. Insbesondere der naturbelassenen "Canto de la Playa" ist ein absoluter Traumstrand, der zu den 3 schönsten Stränden unserer Reise gehört. Natur pur und das klare Wasser der Karibik erscheint hier in den schönsten Farben.
Die Karibikinsel Martinique, wo wir am 09. April in Fort-de-France vor Ort waren, gehört zur Inselgruppe der Kleinen Antillen und zu den Inseln über dem Wind. Hier waren wir mit dem Mietwagen unterwegs. Zum zweiten Mal gings in den Club Med. Diesmal buchten wir den Tagespass “JODI JOU” Für 93 Euro pro Person im Club Med Les Boucanniers. Hier gilt dasselbe wir bereits oben beschrieben – lohnen tut sich das nicht wirklich. Wir persönlich fanden den Strand hier nicht so schön, wie den Strand im Club Med La Caravelle – allerdings wirkte die Anlage etwas gepflegter und einladender. Einen Mietwagen würden wir auf Martinique auf jeden Fall wieder nehmen und vielleicht mal die Insel weiträumiger erkunden.
Am 10. April erreichten wir zum zweiten Mal Pointe-à-Pitre auf Guadelope. Da uns der Strand im Club Med La Caravelle beim ersten Mal schon so gut gefallen fuhren wir nochmals an den Strand des Club Med und verbrachten einen traumhaften und entspannten Tag.
Ein Strand mit einer Insel in der Mitte. Diese Beschreibung wird der bezaubernden Karibik-Insel Antigua am ehesten Gerecht, wo wir am 11. April in St. John´s vor Anker lagen. In Antigua buchten wir einen Taxifahrer für einen Ganzen Tag für uns zwei. Wir besuchten die Strände am Dickson Bay (mit der roten Telefonzelle), am Half Moon Bay und den Jolley Beach. Besonders beindruckend auf Antigua sind für uns die feinsandigen Sandstrände und das türkisschimmernde Wasser. Auch der Jolley Beach zählt für uns zu den 3 schönsten Stränden der Reise.
Nach 6 Tagen auf See haben wir den Atlantik überquert und erreichten Funchal am 18. April. Die Blumeninsel Madeira empfing uns mit hervorragendem Wetter. Madeira ist 794 Quadratkilometer groß, 56 Kilometer lang und 23 Kilometer breit. Wir erkundeten den westlichen Teil der Insel mit einem Mietwagen. Hier besuchten wir kleine beschauliche Fischerdörfchen, das Cabo Girão Cliff - Europas höchstes Cliff mit 580 Metern und den Garganta Funda Wasserfall. Ein wirklich sehr schöner Tag auf der Insel Madeira.
Nach weitere 3 Seetagen waren wir am 22. April zu Besuch in Le Havre. Der wichtigste Ozeanhafen Frankreichs liegt 200 Kilometer westlich von Paris. Natürlich keine Frage, dass es für uns heute nach Paris ging. Wir buchten den Aida-Ausflug „Paris auf eigene Faust“. Unser erster Anlaufpunkt ist der „Place du Trocadéro“, da man von hier aus einen tollen Blick auf den Eifelturm hat. Da wir in Paris nur knappe 4 Stunden Aufenthalt haben geht’s von hier auch recht zügig weiter, da das legendäre Louvre Museum unser Hauptausflugsziel des heutigen Tages war. Das Museum gemessen an der Ausstellungsfläche mit 60.000 m², das drittgrößte Museum der Welt und wir fragen uns beide, wie viele Tage man sich wohl in diesem Museum aufhalten kann. Wir haben von den insgesamt 5 Etagen nicht mal zwei geschafft. Ein superschöner Ausflug, den wir jederzeit so wieder machen würden.
Nach Paris steht auch schon die nächste europäische Metropole auf dem Programm. Heute am 23. April sind wir mit dem Ausflug „London auf eigene Faust“ unterwegs. Unser Schiff liegt diesmal im Hafen von Dover an der Südküste Englands. Die Südküste Englands ist durch die Straße von Dover und den Ärmelkanal von Frankreich getrennt. In London erkunden wir mit der Metro und zu Fuß die Tower Bridge, den Tower of London, die St. Paul Cathedrale, die Millenium Bridge, den Leicestor Square, den Trafalguar Square, den Westminster Abbey, das House of Parlaments und den Big Ben – Sightseeing Extrem. Ein sehr anstrengender und kulturell vollgeladener Tag.
Willkommen in Amsterdam heißt es am 24. April, als wir im Hafen von IJmuiden liegen. Amsterdam wird auch als „Venedig des Nordens“ bezeichnet. Mehr als 1.000 Brücken überspannen hier etwa 60 Kanäle und Grachten, die kreuz und quer durch die Stadt verlaufen. Auch hier geht es wieder mit einem Aida Ausflug „Amsterdam auf eigene Faust“ in die City. In Amsterdam angekommen bummeln wir durch die Straßen und kleinen Gassen vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, charmanten Cafés (Coffeeshops) und pittoresken Gebäuden und bekommen einen ersten Eindruck von dem Flair dieser Stadt. Unser Spaziergang führt uns entlang der „Bloemengracht“, von wo aus wir den Rückweg ins Zentrum zu Madame Tussauds, das berühmte Wachsfigurenkabinett antreten. Wir schießen eine Vielzahl von Fotos zusammen mit den Replikaten von beispielsweise George Clooney, Brat Pitt, Johnny Depp Barack Obama, Angela Merkel, Daniel Craig, Pierce Brosnan und Lionel Messi. Vor der Rückfahrt zum Schiff probieren wir noch ein paar holländischen Leckereien.
Am 26. April erreichen wir Kiel und damit auch das Ende unserer Reise mit der Aida Luna. Eine – wieder mal – wunderschöne Reise geht zu Ende. Wir haben sehr viele schöne Häfen gesehen, viele eindrucksvolle Ausflüge erlebt, sehr lecker in den Restaurants der Aida Luna gespeist, regelmäßig an den Sportaktivitäten an Bord teilgenommen, viele schöne Abende erlebt und viele unvergessliche Momente im Kopf gespeichert.
Wir freuen uns schon bereits jetzt auf ein Wiedersehen mit der Aida am 10.11.2018!
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