Tag 13 - Barcelona
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Barcelona – ... oder heute auf den Spuren von Antoni Gaudi

Das reiche Kulturmosaik von Barcelona wurde stark von der Jugendstil- oder der katalanischen Moderne beeinflusst, und Gaudi befand sich an der Spitze dieser revolutionären Zeit. Antoni Gaudi ist ein Künstler, der seinen Ursprung in Katalonien hatte. Da seine Arbeiten einen großen Teil der Stadt geprägt haben wird die Metropole auch als "Stadt Gaudis" bezeichnet.
 
Wir sind heute bereits das dritte Mal in Barcelona. Beim ersten Mal stand das Camp Nou und eine Stadtrundfahrt auf dem Programm; beim zweiten Mal besuchten wir die Ausstellung „Games of Thrones“ und bummelten im Anschluss durch die Innenstadt. Somit ist es wohl langsam an der Zeit sich die Bauwerke von Gaudi ein bisschen genauer anzusehen.
 
Sagrada Familia
 
Das wohl bekannteste und beeindruckendste Werk von Antoni Gaudi ist zweifelsohne die Sagrada Familia, die sicherlich ungewöhnlichste Basilika Europas. Bisher haben wir das Bauwerk nur von außen bewundert aber wir sind uns einig, diese Kathedrale muss man auch von innen gesehen haben. Lasst euch verzaubern von Religion, präsentiert in moderner Kunst – einer Komposition aus Formen der Natur und inspirierender Geometrie, sowie spielendem Licht und Farben, ganz nach Gaudis künstlerischem Stil.
 
Gaudi wurde 1883 beauftragt, eine neogotische Kathedrale, deren Bauarbeiten bereits ein Jahr zuvor begannen, zu vollenden. Zu diesem Zeitpunkt wusste Gaudi jedoch noch nicht, dass die Kathedrale sein Lebenswerk wird. 14 Jahre lang lebte und arbeitete er auf der Baustelle, bis er 1926 von einer Straßenbahn tödlich erfasst wurde. Gaudis Pläne werden seitdem weiterverfolgt - mit dem Ziel, 2026 die Basilika zum 100. Todestag Gaudis fertiggestellt zu haben.
 
Unsere Tickets haben wir bereits im Vorfeld im Internet bei „GetYourGuide“ erworben. Wir entschieden uns dabei für die Option „Einfaches Ticket mit Schnell-Einlass“ mit einem Zeitslot ab 11:00 Uhr für 28 Euro pro Person. Auch wenn die Schlangen vor den Ticket-Häuschen heute noch recht überschaulich waren (bei unserem letzten Besuch erschienen diese gefühlt unendlich), waren wir froh direkt mit dem ausgedruckten Voucher die Wartezeit einzusparen. Da interessierte sich auch keiner dafür, dass wir bereits um 10:30 Uhr die Kathedrale betraten. Für den Weg von der AIDAMar zur Sagrada Familia haben wir für das Taxi 23 Euro bezahlt.
 
Auch wenn die Kathedrale von außen, mit den vielen Kränen, wie eine riesige Baustelle aussieht, so ist im Inneren nichts mehr von der Baustelle zu sehen. Uns erwarteten hohe, wunderschöne auf Säulen getragene Bögen, wunderschöne und farbenfrohe Buntglasfenster und ein Gefühl von Erhabenheit und Schönheit. Auch wenn wir schon viele Kirchen und Kathedralen gesehen haben die Sagrada Familia toppt sie alle - einfach nur zutiefst beeindruckend und phänomenal schön.
 
Park Güell
 
Auch den Park Güell haben wir bereits bei unserem letzten Barcelona-Aufenthalt „kurz besichtigt“. Allerdings nur den Teil, den man ohne Ticket besichtigen konnte. Die Schlangen an den Ticket-Schaltern waren dermaßen lang, dass wir uns das Anstellen ersparten.
 
Daher bestellten wir diesmal auch hierfür die Eintrittskarten im Vorfeld bei „GetYourGuide“ für 10 Euro pro Person. Leider waren hier keine Karten für die Fast Lane – möglicherweise aufgrund der Kurzfristigkeit – mehr verfügbar. Im Nachhinein haben wir dann auch noch gesehen, dass es interessante Kombi-Tickets, beispielsweise für den Park Güell und die Sagrada Familia gibt – also Augen auf, beim Ticketkauf.
 
Den Weg von der Sagrada Familia zum Park Güell haben wir zu Fuß bewältigt. Auch wenn die Entfernung nur ca. 2,3 km beträgt, so hat es der Aufstieg dorthin schon in sich. Beim nächsten Mal würden wir uns dann wohl doch eher für das Taxi entscheiden.
 
Endlich oben angekommen treffen wir dann auch auf die üblichen Touristenmengen, die wir eigentlich schon bei der Sagrada Familia erwartet hätten. Bereits beim letzten Mal mussten wir feststellen, dass die bekannten Postkartenmotive des Parks nur mit Eintrittskarte zu bewundern sind. Die „gebührenpflichtige Zone“ umfasst den Eingangsbereich mit dem berühmten Drachen, die geschwungene bunte Parkbank und die Markthalle. Das wars dann aber auch schon.
 
 
Auch hier hatten wir die Hoffnung, dass wir bereits früher, als den gebuchten Zeitslot von 13:30 Uhr hineinkommen – aber Pustekuchen – hier wird alles ganz akribisch kontrolliert. Es werden pro halbe Stunde nur 400 Besucher eingelassen. Das bedeutet nicht nur an der Ticketkasse, sondern auch hier gibt es riesige Warteschlangen.
 
Unser Tipp daher – nur ein Ticket mit Fast Lane buchen oder den restlichen Park (über 95% der Parkfläche) ohne Ticket besuchen und den 3000 m² großer Terrassenplatz La Plaça mit seiner wellenförmigen Bank und die Aussicht über Barcelona – ohne Eintritt von außen zu bewundern.
 
Unser Fazit für den Park fällt, wie bereits beim letzten Mal nicht ganz so positiv aus – egal ob mit oder ohne Eintrittskarte - wir brauchen den Park Güell nicht unbedingt noch einmal besuchen.
 
Vom Park ließen wir uns mit dem Taxi (auch hier funktioniert die App FreeNow einwandfrei) direkt zur AIDAMar bringen, um die letzten Sonnenstrahlen dieses Tages auf dem Sonnendeck zu ergattern.
 
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