Tag 17 - Kapstadt
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Tagestour zu den Pinguinen und dem Kap der guten Hoffnung.

Bevor es los geht heißt es aber erstmal: Obacht Linksverkehr!
 
Unser erstes Ziel, die Strandpromenade von Camps Bay, einem Nobelvorort von Kapstadt, befindet sich nur wenige Fahrminuten von unserem Domizil. Wir stellen unser Auto in einer Nebenstraße vor einer der vielen Villen ab und spazieren am Strand entlang.
 
 
Wir sind schon sehr begeistert von dem weißen Sandstrand und dem Ausblick auf die Bergkette der Zwölf Apostel. Hier an der Strandpromenade mit seinen Fischrestaurants, gemütliche Cafés und Cocktailbars mit Terrasse kommt schon so ein bisschen "Miami Beach Feeling" auf.
 
Unser nächster Ort für einen Zwischenstopp ist der Surfer Strand in Llandudno und ist ca. 10 Kilometer von Camps Bay entfernt. Zwischen beeindruckenden Granitfelsen liegt hier malerisch schön der breite weiße Strand. Ein Hammer-Strand, der uns persönlich noch besser gefällt als Camps Bay. Auch hier lassen wir uns für ein kleines Päuschen am Strand nieder.
 
Weiter geht’s auf den Chapman’s Peak Drive, einer mautpflichtigen Küstenstraße. Die Maut beträgt 50 Rand, das sind etwas mehr als drei Euro. Neun Kilometer und 114 Kurven in einer atemberaubenden Landschaft führen über den Chapman’s Peak nach Noordhoek.  Einige sagen, es ist eine der spektakulärsten Panoramafahrten der Welt. Angeblich haben hier schon alle namhaften Autohersteller von VW bis Porsche Werbefilme gedreht.
 
Tipp: Den Status zum Chapman’s Peak Drive kannst du über https://www.chapmanspeakdrive.co.za/ erfahren.
 
Am Ende des Chapman’s Peak Drive erblicken wir einen Blick auf einen gigantischen weißen Sandstrand – den Noordhoek Beach. Der Strand ist 8 km lang und zählt zu den unberührtesten Stränden der atlantischen Kap Küste. Besonders bei Reitern ist der Strand beliebt. In Kommetje und Noordhoek gibt es einige Reitschulen, bei denen man Touren buchen kann.
 
 
So langsam wird’s jetzt aber Zeit, dass Pamela ihre kleinen Freunde besucht – die Pinguine am Boulder’s Beach. Wir fahren nach Simon’s Town zum Visitor Center. Von hier aus kommt man auf zwei verschiedenen Wegen – über einen Holz-Walk - zum Foxy Beach und kann eine Vielzahl (in dieser Pinguin-Kolonie leben ca. 3000) von Brillenpinguinen beobachten. Der Eintritt kostet 320 Rand für uns beide.
 
 
Der Hammer aber ist der dritte Weg – dieser führt weiter bis zum Badestrand Boulder’s Beach. Hier kann man gemeinsam mit den Pinguinen baden gehen. Die berühmten Brillenpinguine leben und brüten hier im Gebüsch, watscheln an uns vorbei und schwimmen mit den Menschen im Meer – ein wirklich faszinierendes Erlebnis!
 
 
Von den Pinguinen geht’s weiter zum Kap der guten Hoffnung. Auf dem Weg zum Cape of Good Hope müssen wir immer wieder stoppen, weil Paviane – sogenannte Baboons – es sich auf der Straße gemütlich gemacht haben.
 
 
Das Kap der Guten Hoffnung ist der südwestlichste Punkt Afrikas. Nicht der südlichste. Der südlichste Punkt ist Kap Agulhas. Trotzdem ist hier immer die Hölle los zum Foto machen. Aber es ist einfach einer dieser Spots, an denen man einfach mal ein Foto gemacht haben muss, wenn man schon mal da ist. Erinnert uns irgendwie ans Nordkap.
 
 
Der Eintrittspreis für das Cape of Good Hope Nature Reserve beträgt 320 Rand pro Person. Der Rückweg führt uns wieder über Simon’s Town zum Chapman’s Peak Drive, den wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang erreichen. Wir beenden den Tag bei einem leckeren Burger im Charlies, bevor wir erschöpft und sehr zufrieden ins Bett fallen. .
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Comments
  • Guest - Klaus

    Hallo ihr lieben,
    wir verfolgen natürlich aufmerksam eure Reise, auch wenn es alles anders gekommen ist, als geplant.
    Kapstadt ist natürlich besonders interessant. :-)
    Wir wünschen Euch schöne Weihnachtstage - wo immer ihr gerade seid - und weiterhin eine gute und interessante Reise.
    Liebe Grüße von Simona und Klaus