Tag 25 - Kariega Game Reserve
Zugriffe: 543

Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Ein typischer Tag im Kariega Game Reserve in Südafrika

Heute erleben wir unseren zweiten Tag im Kariega Game Reserve. Grundsätzlich haben wir hier folgenden Tagesablauf:
04:45 Uhr: Wake up Call von Ben
05:15 Uhr: Tee, Kaffee und ein kleiner Snack
05.30 Uhr: Pirschfahrt (ca. 3 Stunden)
09:00 Uhr: herzhaftes Frühstück / Brunch
09:30 Uhr: speziell für uns – 2 Stunden Bubu
11:30 Uhr: Zeit zur freien Verfügung beispielsweise für eine Spa-Behandlung oder einfach nur zum Relaxen am Pool
14:00 Uhr: Mittagessen
16:10 Uhr: Tee, Kaffee und Kuchen
16.30 Uhr: Abfahrt zur abendlichen Pirschfahrt und Sundowner (ca. 3 Stunden)
20.00 Uhr: Abendessen
22:00 Uhr: Absacker und ins Bett fallen
 
Wie immer fällt uns das Aufstehen um 4:45 Uhr nicht ganz einfach – Sven ist noch ganz schön maulig unterwegs – aber in den kühleren Morgenstunden sind die Tiere eben am aktivsten. Nach dem ersten Kaffee und einem Muffin wird die Laune aber schnell besser.
 
Um 05:30 Uhr startet die Fahrt mit „unserem“ Jeep. Wir sind voller Spannung, was der Morgen so bringt und beobachten genau die Landschaft um uns herum. Ben ist mit uns heute auf die andere Seite (derzeit ist das Reservat noch durch eine Straße in zwei Bereiche geteilt) des Reservates gefahren, um nach den Löwen Ausschau zu halten. So ganz können wir noch nicht daran glauben, dass wir diese Tiere wirklich zu Gesicht bekommen und so begnügen wir uns vorerst mit Springböcken, Kojoten, verschiedene Vogelarten, Affen und unseren Lieblingen den „Pumbaas“.
 
Nach ca. 1 ½ Stunden bekamen wir einen Funkspruch von einem anderen Jeep bzw. Guide der Lodge, dass die Löwen gesichtet wurden. Unsere Aufregung stieg an. Nach ein paar holprigen Minuten war es dann tatsächlich soweit, vor uns tauchte eine Löwin auf und kurz danach kam – anmutig und königlich - der Löwe aus dem Busch.
 
 
Wir waren völlig fasziniert von dieser Tierbeobachtung, vor allem weil die Löwen so nah waren. (Fast zum Anfassen!)
 
 
Nach diesem tollen Erlebnis gab es auf einer Anhöhe erst einmal eine Kaffeepause, wo wir das Gesehene in Ruhe verarbeiten konnten. Einfach nur MEGA!
 
 
Nach rund drei Stunden kehren wir zur Lodge zurück, wo uns ein üppiges Frühstück erwartet. Danach mussten wir beide uns nochmal zwei Stunden hinlegen, wobei der ein oder andere Gedanke sicherlich noch in Richtung des Löwenpärchen ging.
 
Um 14:00 Uhr gings für uns zum Mittagessen; hierbei saßen wir immer mit unser Jeep-Truppe Manuela, Robert, Olli und Chrissi zusammen und hatten sehr viel Spaß. Die Zeit bis zur nächsten Pirschfahrt nutzen wir, um entspannt am Pool zu relaxen und einfach die umliegende Natur zu beobachten.
 
 
 
Gegen 16:10 Uhr werden wir zu Kaffee/Tee, Kuchen und kleinen Leckerbissen im Aufenthaltsbereich erwartet. Nach einer Stärkung heißt es dann wieder ab in den offenen Safarijeep, Augen auf und Kamera bereithalten! Die offenen Jeeps erlebt man so übrigens nur in den privaten Reservaten; in allen staatlichen Reservaten ist eine Überdachung vorgeschrieben. Ein weiterer Vorteil an den privaten Reservaten ist, dass man nicht an Parköffnungszeiten gebunden ist und der Guide, wenn man z. B. gerade Löwen bei der Jagd beobachtet, die Pirschfahrt beliebig ausdehnen kann.
 
Ganz so große Erwartungen hatten wir an diesem Nachmittag eigentlich gar nicht mehr – hatten wir doch am Morgen schon „live“ die Löwen erlebt. Die Fahrt startete mit den üblichen verdächtigen Tieren, bis vor uns, wie aus dem Nichts plötzlich eine Elefanten-Herde auftauchte und an uns vorbeimarschierte.
 
 
Es ist schon beeindruckend wie enorm ruhig diese großen Tiere – ganz dicht – an uns vorbeiliefern.
 
 
Pamela stockte der Atem, als die Elefanten direkt bei ihr stehen blieben, um ihr mal kurz in die Augen zu blicken. Pamela war wie hypnotisiert – ein einmaliger, wahnsinniger, sehr emotionaler Moment …
 
 
Nach diesem weiteren Highlight folgte der Sundowner-Stopp, der natürlich bei keiner Nachmittags-Pirschfahrt fehlen darf. Unser Guide Ben versuchte Pamela mit einem Gin-Tonic wieder aufzupeppeln. Wir genossen den Sonnenuntergang, der mitten in der Natur jedes Mal aufs Neue traumhaft schön ist. Unser Sundowner wurde dann von einer Herde Giraffen unterbrochen, die direkt an uns vorbeizog – langweilig wird es bei einer Safari definitiv nicht.
 
 
 
Zurück in der Lodge wartet schon ein Barbecue in freier Natur auf uns – was hätte es zum Abschluss dieses erlebnisreichen Tages Besseres geben können!? Natürlich saßen wir wieder gemeinsam mit unserem „Team“ an einem großen Tisch und ließen die Erlebnisse des Tages nochmals Revue passieren. Ben saß ebenfalls an unserem Tisch, so dass wir ihn noch mit der ein oder anderen Frage löchern konnten. Die einheimischen Servicekräfte führten nach dem Essen dann noch mit vollem Stolz eine typisch afrikanische Gesangs- und Tanzdarbietung auf.
 
 
Nach dem Abendessen gehen wir früh ins Bett, denn morgen ist wieder ein früher Start zur Pirschfahrt angesagt.