Tag 9 - Lenzerheide
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 Letzter Skitag – Heute heißt es nochmals alles geben!

Wir starten um 8:24 Uhr mir der ersten Liftfahrt. Mal wieder herrscht absoluttes Kaiserwetter.
 
Die erste Aufmerksamkeit erhalten unsere „Hauspisten“ am Stätzerhorn, bevor es dann nochmal auf die ganz große Runde nach Churwalden geht. Allerdings ist heute irgendwas anders hier – Sven wundert sich warum hier heute mitten auf der Piste ein großer Slalom-Parcour aufgebaut wurde!? Nach einigen Minuten stellte Sven fest, dass es lediglich die Schatten der Gondeln waren.
 
Weniger trinken hilft …
 
Auch in Churwalden herrschten trotz der gefühlten sommerlichen Temperaturen perfekte Pistenverhältnisse. Wir bereuen die Abstecher hierüber absolut nicht - sondern würden die Abfahrten dort immer mitnehmen - entgegen der Meinung anderer.
 
 
Von Churwalden geht es einmal quer durch das Skigebiet zur Marola-Hütte, wo der 10:00 Uhr Zug heute eine kleine Verspätung hatte. Sven hätte sich hier schon mit einigen Hefeweizen auf den Sitzsäcken niederlassen können aber Maik hatte die 60 Kilometer Marke für den heutigen Tag ausgerufen – also weiter geht’s.
 
Bewertung Marola Hütte
Lage/ Ausblick:
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Ambiente:
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Essen/ Trinken:
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Bedienung:
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Kommentar:
Müssen wir wirklich noch weiter?
 

Von der Marola-Hütte wieder quer zurück zur Ost-West-Verbindung, um auf die andere Seite zu wechseln. Auf der Westseite gings dann auf dem direkten Weg zum Rothorn und anschließend durch die Galerie. Von der Galerie absolvierten wir die komplette Talfahrt – schließlich war heute von Maik als Mittagsziel die Alp Fops ausgegeben.
 
Man beachte, die Alp Fops ist von der Marola-Hütte ca. 300 Meter entfernt - wir benötigten hierfür über 20 Pistenkilometer …
 
Auf der Alp Fops gabs dann natürlich noch die sensationelle Brotzeit-Platte (Büdner Plättli) und ein gepflegtes Bierchen.
 
 
Bewertung Alp Fops
Lage/ Ausblick:
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Ambiente:
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Essen/ Trinken:
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Bedienung:
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Kommentar:
Probiert das Büdner Plättli
 

Nach einer ausgiebigen Mittagspause machten wir uns auf die Suche nach der Speed-Messstrecke am Cumscheals-Lift. Den ersten Durchgang gewinnt Sven mit 79,24 km/h vor Maik mit 78,45 km/h – da geht doch noch mehr!? Also schnell nochmal in den Cumscheals-Lift (um 16:00 Uhr ist hier Feierabend und wir haben schon 15:50 Uhr). Den zweiten Durchgang gewinnt Mail, mit nicht ganz fairen Mitteln (er hatte seinen schweren Rucksack dabei) mit 81,79 km/h vor Sven mit 81,72 km/h.
 
Die letzte Runde geht auf Maik, dafür darf er sich an der Chilihütta das Freigetränk aussuchen. Er entscheidet sich für einen Chili-Grappa – Respekt! Schon bei der Frage des Barchefs „ihr mögt beide wirklich scharf?“ antwortete Maik noch sehr leichtsinnig „ ... nee, nur Kuh“ – während Sven schon leichte Bedenken bekam.
 
Spätestens aber als er uns die Milch für 10 Franken anbot hatte Sven eigentlich überhaupt kein Bock mehr auf diesen Möchte-gern-Bullenschluck – aber das konnte er jetzt unmöglich zugegen. Also „nich viel schnacken – Kopp in Nacken“. Was soll Sven sagen!? … richtig tolle Idee von Maik dieser Chili-Grappa. Zu Anfang brannte das Ding ja lediglich die Lunge kaputt; dann ätze der Mundraum weg; anschließen bildeten sich gefühlt Brandbläschen auf der Zunge; Maik hat sogar das Gefühl eines kurzen Herzaussetzers; die Nase lief einmal komplett aus und für gefühlte 20 Minuten hatte Sven kein Bock mehr auf Kommunikation.
 
Erst im Nachgang kam der Chili-Hütta-Chef und erklärte uns, was es mit dem Chili-Grappa auf sich hat. Eigentlich diente diese Flüssigkeit als Verteidigungswaffe gegen randalierende Gäste, grinste der Chef. So schlimm waren wir doch gar nicht!?
 
Trinkanleitung vom Chef für randalierende Gäste: Eine Minute Luft anhalten – das Zeug in einem Zug reinlaufen lassen und Booom!
 
Als Entschädigung gabs vom Chef noch einen Zequilla, der Sven komplett aus der Realität beförderte. Kurz nachdem er sich wieder für die Piste angetüdelt (Helm aufgesetzt) hatte, drehte er sich wild im Kreis und fragte Maik panisch nach seinem Skihelm – Maik bepisste sich vor Lachen und zeigte auf Svens Kopf. Schön wenn man solche Freunde hat.
 
Eigentlich wollten wir im Anschluss noch zum Heimberg weil die Reisegruppe „TSV-Cluvenhagen“ zum Urlaubsausklang auf der Wanner-Bar geladen hatte. Nach diesem Malheur hielt Maik es für angebrachter Sven direkt zur Unterkunft zurück zu begleiten.
 
Was für ein geiler letzter Skitag.

Weitere Infos von der Piste:
 

 
Reiserückbllick:
 
Insgesamt haben wir 90% der Pisten in der Lenzerheide und Arosa abgefahren.
 
Uns gefällt das Skigebiet Lenzerheide / Arosa sehr gut - wir bevorzugen hierbei eindeutig die Lenzerheide.
 
Bei der Hüttenwertung ergab sich folgende Reihenfolge:
 
Außerhalb der Wertung mit 4,6 Stern aktiv: Gästebetreung Maiki & Sven
 
Platz 3 mit 4,25 Stern aktiv: Chilli-Hütta (beste Abschlusshütte mit einem fantastischen Chili-Grappa)
 
Platz 2 mit 4,5 Stern aktiv: Marola-Hütte (super bequeme Sitzsäcke zum in der Sonne chillen)
 
Platz 1 mit 4,75 Stern aktiv: Alp Fops (urigste Hütte mit empfehlenswerter Büdner Plättli)