Tag 2 - Seetag
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Heute haben wir den Wecker auf 7:00 Uhr terminiert.

Eine kleine Runde auf dem Jogging-Parcour ist geplant! Jogging??? … das heißt L A U F E N ! Aus Protest bleiben wir liegen und gehen erst um 10:00 Uhr „an Board“. Wir genießen unser Frühstück bei strahlender Sonne mit Blick auf die See! … einfach traumhaft!
Um 11:00 Uhr besuchen wir den Vortrag von Viola Möbius „Was ist mentales Training?“. Nur am Rande, war das nicht die Dame, die uns gestern bereits beim Einchecken aufgefallen ist, mit dem Ausspruch „Ich weiß, meine Koffer sind schwerer als Ich! *lol* Viola ist Authenzitäts-Experin. Authenti-was?
Viola beschäftigt sich seit 11 Jahren mit Persönlichkeitspsychologie, mit Täterverhalten und mit Profiling des FBI. Immer wieder beeindruckend welche Keynote-Speaker Aida auf die Bühne zaubert.
Für uns war der Vortrag mega interessant. Viola schafft es einfach die aktuellen Themen auf den Punkt zu bringen: „Was will ich wirklich? Ziele verfolgen, Ziele erreichen“ – Wie viele Leute haben überhaupt keinen Plan!? Oder noch eine weitere Feststellung, insbesondere an die Generation die das Durchschnittsalter dieser Reise auf 60,9 Jahre drückt. „Wisst ihr, wie viele Leute hier auf dem Schiff mitfahren und feststellen, was es alles NICHT gibt!? – anstatt sich über das zu erfreuen, WAS es alles gibt!?
Hier noch ein paar Tipps für Veränderungen: „Kombiniere die Dinge neu!“, „Sei witzig und unterhaltsam!“, „Gib Rätzel auf!“, „Tu etwas Verrücktes!“, „Sei authentisch!“ und „PROVOZIERE!“
So, jetzt aber genug philosophiert. Es ist fast Mittag, Zeit fürs Sonnendeck. Klar ist hier natürlich Hochkonjunktur; alle genießen die ruhige See und die Sonnenstrahlen. Achja, wir haben aktuell 26 Grad – man munkelt, zu Hause soll angeblich Schnee liegen!? – kaum vorstellbar! Wir haben Glück, wir ergattern einen Strandkorb auf Deck 13 und nutzen die Zeit für ein wenig Entspannung.
Um 15:00 Uhr machen wir uns auf den Weg zu unserer Kabine; die verpasste Sporteinheit von heute Vormittag muss nachgeholt werden. Während sich Sven beim Indoor-Cycling vergnügt bearbeitet Pamela das Laufband - Pamela hat eindeutig die bessere Wahl getroffen. Der Typ, den wir bereits gestern im Sportbereich getroffen haben stellt sich beim Indoor-Cycling wie folgt vor: “Ich bin Elias. Ich komme aus Österreich. Ich bin Kraftsportler. Ich stehe nicht so auf das 4 mal hoch und 4 mal runter oder das nach vorne und nach hinten … Ich fahre Berg und gut ist! … eine Hammereinheit war’s! Während dem Workout lerne ich meinen „Bruder“ Holger Sven kennen; zu mindestens Elias ist davon felsenfest überzeugt.
Nach dem Sport geht’s kurz unter die Dusche, bevor um 17:15 Uhr der Tanzkurs „Disco-Fox“ mit Rene ansteht. Auch Rene kommt aus Österreich und macht einen Klasse Job. Wir bewundern die Professionalität der Gastgeber hier an Board! Ok, wir müssen feststellen, dass wir tanztechnisch unseren eigenen Stiefel tanzen, der nicht mehr ganz so viel mit den Grundschritten zu tun hat; aber wir bemühen uns bei jeder „Fusionierung“.
Nach dem Tanzkurs beschließen wir noch eine Runde die Geschäfte zu begutachten oder soll ich einfach sagen „shoppen“ zu gehen. Beim Shoppen treffen wir Holger Sven und sein Frau Kerstin wieder. Gefühlt quatschen wir eine halbe Ewigkeit zusammen. Wir stellen fest, dass die beiden im letzten Jahr ebenfalls die Transamerikatour von Mallorca nach Miami gemacht haben. Verrückt! … aber an Zufälle glaube ich schon lange nicht mehr. Am Rande des Gespräches werden wir uns dann noch über den Transport vom Schiff zum Flughafen in Bangkok einig. Aber warum waren wir eigentlich hier? … ach ja, wegen diesen gelben, geilen Schuhen!
So, 19:30 Uhr durch, Zeit fürs Abendessen. Wir begeben uns ins „Weite-Welt-Restaurant“ und genießen ein leckeres Abendessen.
Nach dem Abendessen geht’s in die Aida Bar, zur großen Discofox Night mit der Life-Band Guys & Rosie.
Hier kommen wir auch wieder mit Rene ins Gespräch. Er bescheinigt uns, dass unsere Tanzqualitäten nicht so schlecht sind. Gemeinsam genießen wir den Abend mit ein paar leckeren Cocktails und der ein oder anderen Tanzeinlage. Auch wenn wir unseren Vorsatz mit dem früh ins Bett gehen nicht so ganz eingehalten haben, so war der Abend für uns, wie „ein inneres Blumenpflücken“ …
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