Tag 4 - Aqaba
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Heute um 14:00 Uhr laufen wir in Aqaba ein. Aqaba ist die einzige ...

Hafenstadt des Wüstenstaates im Nahen Osten. Sie ist das jordanische Tor zur Welt.
In Jordanien haben wir den Ausflug „Magisches Petra im Kerzenschein und bei Tag“ gebucht. Um 15:30 starten wir mit dem Bus in die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit Jordaniens, die legendäre Felsenstadt, UNESCO-Weltkulturerbe, Schauplatz von Filmen wie „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“. Unterwegs bestaunen wir die bizarren Felsformationen des Wadi Rum. Mal wieder hatten wir Glück mit unserem Reiseführer Achmed, der aufgrund seines Studiums ein perfektes deutsch spricht und uns die Tradition seines Landes sehr authentisch vermittelt.
In Petra beziehen wir unser Hotel das „Mövenpick“; ehrlich gesagt hätten wir in dieser Gegend nicht mit dieser modernen Unterkunft gerechnet. … für uns ein Traum aus 1001 Nacht.
Nach einem gemütlichen und ausgedehnten Abendessen geht es los. Mit ca. 90 anderen AIDA-Gästen laufen wir zwei Kilometer durch dunkle Stille und hohe Felswände, die von mehr als 1.800 Kerzen in Papiertüten angeleuchtet werden.
Die Sandsteinwände leuchten rötlich und verschwinden immer mal vor dem Auge, wenn der Siq (also die Schlucht) eine Kurve macht. Hinter jeder Biegung erwarten wir, dass sich die berühmte Filmkulisse vor uns auftut. Aber es ist doch noch ein Stückchen, wie die Kerzenlichter in einiger Ferne erkennen lassen.
Nach ca. 30 Minuten schließlich leuchtet an der gefühlt 89. Kurve das Rot der Wände nicht nur in Bodennähe. Ein Spalt tut sich auf, zwischen den geschwungenen Felswänden sind zwei Säulen zu erkennen! Orangenes Licht flammt über die Fassade der Khazne Faraun, von der wir Schritt für Schritt mehr zu sehen bekommen. Da ist sie, die Schatzkammer aus „Der letzte Kreuzzug“ und eine Vielzahl von Kerzenlichter im Wüstensand leuchten sie grandios aus. Wir setzen uns mit unseren Mit-Wanderern auf die ausgelegten Teppiche vor der Schatzkammer, genießen das Kerzenmeer und trinken Tee. Kurze Zeit später lauschen wir einen Flötisten und ein Rhababa-Spieler auf. Der Platz vor Khazne ist nicht groß und von allen Seiten mit hohen Felswänden umgeben. Die Akustik ist fantastisch, die Musiker müssen gar nicht besonders laut spielen. Lange dauert das Spektakel leider nicht, wir würden liebend gern noch ein bisschen hier sitzen und die leuchtende Khazne und die Sterne beobachten. Gemütlich machten wir uns auf den Rückweg zu unserem Hotel.
Majestätisch! Imposant! Atemberaubend! Das sind die Gedanken, die uns beim Einschlafen vom Besuch des mystischen antiken Petra im Kopf bleiben.
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