Tag 21 - Bonaire
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Die zweite der ABC-Inseln, die wir bereisen ist Bonaire.

Für Bonaire hatten wir für uns zwei Alternativen herausgesucht – entweder „little Bonaire“ oder Sorbon Beach.

Eine Fahrt mit dem Wassertaxi nach little Bonaire wurde insbesondere für Schnorchler empfohlen, ansonsten gibt es auf der Insel nicht sehr viel zu sehen, die Insel ist Naturschutzgebiet, somit gibt es dort auch keine Liegen und keine Sonnenschirme (und auch keinen Schatten). Das Wassertaxi fährt ca. alle 30 Minuten.

Der Sorobon Beach ist ebenfalls sehr schnell zu erreichen, aber nicht unbedingt ein Highlight der Karibik; allerdings ein Hotspot für Surfer, was für Sven für die Entscheidungsfindung eine große Rolle spielte.

Letztendlich haben wir uns gegen little Bonair und für den Sorbon Beach entschieden. Bei unserer Recherche im Internet sind wir über eine Golfcart-Vermietung „http://www.bonairecruisers.com/cruiseship-info/“ gestolpert; wie cool ist das bitte?!

Hier gibt es ein Golfcart sowohl als 4-Sitzer, als auch als 2-Sitzer. Das Teil hat einen Benzinmotor, macht maximal 30km/h, und wir sind damit problemlos und gemütlich um die ganze Insel gefahren.

Unser 2-Sitzer hat 95 Dollar für den ganzen Tag gekostet. Benzin und Versicherung sind inklusive. Vor Fahrtantritt ist eine Kaution von 100 Dollar zu bezahlen, die wir bei Rückgabe des Carts zurückerhalten haben. Der Vermieter hat auch direkt am Pier ein Zelt, wo wir sehr freundlich in Empfang genommen wurden. Von hier aus ist es dann noch ca. 5 Minuten Fußweg bis zu den Carts. An der Vermietungsstation erhält man dann auch eine Karte, Routeninformationen und eine superfreundliche Einweisung in deutscher Sprache.

Und schon kann der Spaß beginnen!

Man kann sich einmal auf die Südschleife begeben, die ca. 2 Stunden dauert oder auf die Nordschleife die ca. 2,5 Stunden dauert (jeweils nonstop).

Der Vorteil an dieser Tour ist, dass wir überall und zu jeder Zeit anhalten können und flexibel die Aufenthaltszeit bestimmen können. Nachdem wir die „Tausend Stufen“ besucht hatten mussten wir auf der Nordschleife eine Zwangspause einlegen, da wir von einem heftigen karibischen Regenschauer erwischt wurden.

Der Norden von Bonaire wird vom großen Washington-Slagbaai National Park bestimmt, der etwa ein Fünftel der Inselfläche einnimmt. Zahlreichen Vogelarten wie Papageien, pinkfarbene Flamingos oder Kolibris bietet der Nationalpark einen geschützten Lebensraum. Für uns war es ein Highlight, diese Vögel in der freien Wildbahn beobachten zu können.

Auf der Südschleife stand dann noch ein längerer Zwischenstopp am Sorbon Beach an, da Sven hier noch im Dunkerbeck Pro Center (https://dunkerbeckprocenter.com) für 14:00 Uhr einen Surfkurs gebucht hat. Eine Privatstunde kostet hier inklusive der Ausrüstung 100 Dollar und eine weitere Übungsstunde 35 Dollar. Das Surfen hier in der Karibik in dem warmen und türkisfarbenen Wasser ist schon ein absoluter Traum. Es hat mega Laune gemacht!

Nach dem Sorbon Beach besuchten wir noch den Leuchtturm und die Sklavenhäuser im Süden der Insel, die an die Zeit erinnern, als Sklaven hier zur Ernte des hochwertigen Meersalzes eingesetzt wurden.

Bevor es zurück zum Schiff ging bestaunten wir am Pink Beach noch kurz die Kiteboarder. Ein wirklich toller und aufregender Tag geht vorbei.

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