Tag 26 - St. Maarten
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In St. Maarten geht’s auf jeden Fall zum Maho Beach zum Flugzeuge schauen.

… so der Tenor vieler unserer Mitreisenden. Der schöne Maho Beach liegt direkt in der Einflugschneise des Princess Juliana Airport. Somit kann man hier am Strand liegen, während über den Köpfen der Leute am Strand die Jets zum Landeanflug ansetzen. Die Maschinen setzen direkt hinter dem Strand auf und haben über dem Strand vielleicht noch eine Höhe von ca. 10 Metern. Die Mutigen stellen sich direkt an den Zaun. Ein unglaubliches Spektakel das heiße Kerosin von den Flugzeugen direkt auf der Haut zu spüren??!! Es ist einfach eine DER Touristenattraktion auf der Insel.

Wir können dem Ganzen nix abgewinnen und halten lieber nach einem „ruhigeren Strand“ Ausschau. Bei unseren Recherchen sind wir auf den Orient Beach gestoßen, der zu den schönsten Stränden der französischen Inselhälfte gehören soll. Die Fahrt mit dem Taxi zum Orient Beach kostet für zwei Personen 18 Dollar. Hier kann man natürlich auch Liegen und Sonnenschirme ausleihen. Im Preis enthalten ist meistens ein Becher Rum Punch. Auf der gesamten Länge des Strandes verteilen sich Beach Bars und kleine Restaurants und diverse Wassersportangebote.

Angekommen in Philipsburg auf St. Maarten haben wir uns dann nur kurzfristig umentschieden.

Philipsburg ist einer der größten und modernsten Kreuzfahrthäfen der Karibik. Es gibt eine sehr langen Mole, an der vier Kreuzfahrtschiffe festmachen können. Zwei auf jeder Seite. Für die Giganten der Oasis-Klasse von Royal Caribbean wurde vor gut zehn Jahren eine zweite lange Mole gebaut. Heute gibt es Kapazitäten für sechs große Kreuzfahrtschiffe am Tag. Weitere Schiffe können ankern und tendern.

Neben dem zentral gelegenen schönen Great Bay Beach ist Philipsburg in erster Linie für seine Shopping-Möglichkeiten bekannt, denn die gesamte Insel ist steuer- und zollfrei. Ein Strandbesuch lässt sich daher ideal mit einem Einkaufsbummel verbinden und genau das war auch für uns der Grund direkt in Philipsburg zu bleiben. Nur wenige Meter von unserem Anlegepunkt fahren wir mit dem Wassertaxi nach down town. Ein Tagesticket für beliebig viele Fahrten kostet 7 US Dollar, eine einfache Fahrt 5 US Dollar. Wir entscheiden uns für das Tagesticket und bekommen ein Armband als Nachweis. Die Wassertaxis fahren im 15 Minuten-Takt.

Zuerst geht es an der Great Bay Beach, wo wir für 25 Dollar zwei Liegen und einen Sonnenschirm mieten. Wir genießen die Aussicht auf unser Schiff und das türkisblaue Wasser. Am Strand ist fast nix los.

Nach ca. 2 Stunden Liegezeit geht’s weiter auf die Boardwalk Promenade und anschließend auf die Haupteinkaufsstraßen, die Front Street und Back Street. Hier gibt es neben den bestimmt über 30 Schmuck / Uhrengeschäften auch noch zahlreiche andere Geschäfte, Bars, Cafés und Restaurants, die zum Verweilen einladen. Neben den unzähligen Geschäften kommen wir auch immer wieder an historischen Gebäuden im antillianischen Stil vorbei und können pastellfarbene Häuser mit kleinen Veranden bewundern. Angeblich soll es in der gesamten Stadt über 500 Geschäfte geben, in denen Luxusartikel wie Handtaschen, Kosmetik, Schmuck und Technikartikel stark vergünstigt erworben werden können. Auch typisch karibische Produkte wie Rum und Zigarren werden angeboten. Dies wird vor allem durch die Amerikanischen Touristen genutzt. Nicht ohne Grund wird Philipsburg deshalb zu den besten Einkaufszonen der gesamten Karibik gezählt. Die Nummer muss man echt selbst gesehen haben, sonst kann man es nicht beschreiben.

Zum Abschluss besuchen wir noch die „Yoda Guy Movie Exhibit“. Dies ist ein Filmmuseum des Maskenbildners Nick Maley, der zum Beispiel die Figur Yoda im Star Wars Universum geschaffen hat. Deshalb nennt er sich Yoda Guy. In dem Museum können wir bestaunen, wie bekannte Filmfiguren wie Yoda, Darth Vader oder Chewbacca geschaffen und zum Leben erweckt wurden. Richtig cool war, dass Nick Maley sogar persönlich vor Ort war – er ist schon etwas „spoki“. Er und seine Frau haben irgendwann den Ferrari gegen ein Segelboot getauscht und sind daher auch oft in St. Maarten. Das Museum befindet sich in der Front Street 19A in Philipsburg. Der Eintritt beträgt 15 Dollar pro Person.

Bevor wir wieder auf´s Schiff gehen gibt’s noch das ein oder andere Carib in der Sharky Bar. Am Abend gab es dann noch einen ganz besonderen Moment – Sail Away mit Aida Perla. Um 19:00 Uhr heißt es „Leinen los“ für die Aida Sol und die Aida Perla, die ebenfalls vor Ort ist. Das gemeinsame Auslaufen und das spezielle Manöver ist schon ein ganz besonderes Sail Away. Die Lichtershow, die vielen winkenden Menschen und die vielen Handylichter auf dem größeren Schwesterschiff mit der Auslaufmusik im Hintergrund ist schon sehr beeindruckend .

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