Tag 27 - Antigua
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Ein Strand mit einer Insel in der Mitte - so die Beschreibung von Antigua.

Zusammen mit den kleinen Schwesterinseln Barbuda und Redonda ist Antigua die größte und am weitesten entwickelte der Kleinen Antillen. Antigua wurde im Jahr 1493 durch Christoph Kolumbus entdeckt. In der Sonne glitzernder weißer Sand, dahinter Palmen, die sich sachte Im Wind wiegen – Traumstände, wie diese gehören zu den schönsten in der Karibik; und Antigua hat eine Menge davon. Genau gesagt sind es 365 – und deshalb gilt Antigua als das Urlaubsziel, in dem man theoretisch ein Jahr jeden Tag an einem anderen Strand liegen könnte. Auch wenn wir keine 365 Tage Zeit haben, so haben wir durch die Routenänderung immerhin einen Tag mehr auf Antigua.

Heute Morgen haben wir von Drive-A-Matic auch das „Go“ bekommen, dass wir den Mietwagen für zwei Tage behalten können.

Der Mietwagen wird von Dive-A-Matic direkt in der Nähe zum Hafen geliefert. Nach dem alle Formalitäten geklärt sind geht’s für uns um 10:30 Uhr los, um die schönsten Strände der Insel zu erkunden. Auch hier auf der Insel gilt wieder – kurz vor der Fahrt überlegen, denn auch hier gilt Linksverkehr. Die Hauptstraßen sind gut ausgebaut. Sobald man diese verlässt, wird es schnell abenteuerlich; insbesondere aufgrund der immer wieder „überraschend“ auftretenden Schlaglöcher. Die Höchstgeschwindigkeit liegt auf der gesamten Insel bei ca. 60 Stundenkilometern.

Für heute stehen die Strände im Nordwesten der Insel, insbesondere die Half Moon Bay und die Long Bay auf unserem Programm.

Eigentlich hatten wir noch vor einen Stopp an den Shirley Heights zu machen. Shirley Hights ist ein Hügel mit den Ruinen einer englischen Befestigungsanlage. Von hier gibt es fantastische Ausblicke auf English Harbour und den Süden der Insel. Dort angekommen wollte der sehr arrogante Parkwächter 15 Dollar pro Person für die Besichtigung haben. Das war uns für die Besichtigung eines Hügels klar zu viel; insbesondere, weil wir diesen bereits bei unserer Kreuzfahrt im Jahr 2018 besichtigt hatten. Aus diesem Grund haben wir auch auf den Besuch von English Harbour verzichtet. In English Harbour an der Südküste von Antigua befindet sich ein gut geschützter Naturhafen. Dieser gilt als hurrikansicher und wird heute von Yachten aus aller Welt genutzt. Nach der Kolonialisierung der Insel durch die Briten wurde der Hafen nach und nach zu einem Flottenstützpunkt ausgebaut. Der berühmte britische Admiral Horatio Nelson war hier einige Jahre stationiert. Deshalb wird die historische Marinewerft heute Nelson‘s Dockyard genannt. Das Areal ist erstaunlich gut erhalten und heute ein Freilichtmuseum. Die Werft erinnert an die erbitterten Schlachten, die insbesondere die Flotten Englands und Frankreichs um die wertvollen Zuckerinseln austrugen. Seit 2016 ist der Nelson’s Dockyard National Park Weltkulturerbe der UNESCO.

Nach den Shirley Heights geht’s für uns direkt zur Half Moon Bay, die von vornherein von Pamela gesetzt war. Diese Bucht hat uns beim letzten Mal dermaßen gut gefallen, dass wir dort unbedingt nochmals hinwollten.

Der Strand liegt im großen Nationalpark und zählt zu den schönsten Stränden Antiguas, was wir uneingeschränkt bestätigen können. Die Küste erstreckt sich hier in Form eines Halbmondes um die Bucht, das Wasser ist flach und gut zum Baden. Dieser Strand ist perfekt zum Erholen, Schwimmen und um einfach die Natur zu genießen.

 

Bei unserem letzten Besuch gab es hier noch keine Liegen und Schirme. Aber auch hier gibt es mittlerweile clevere Einheimische, die hier ihre Liegen vermieten. Für 20 Dollar mieten wir zwei Liegen und einen Sonnenschirm. Je weiter man an diesem Strand nach links durchgeht, desto einsamer wird es. Aber was heißt hier einsamer – gefühlt waren in der gesamten Bucht nicht mehr als 10 Menschen vor Ort als wir ankommen. Wir verbringen ca. 3 Stunden an diesem traumhaften Strand und genießen das Leben. Zwischen durch bestellen wir „immer mal wieder“ ein Carib für 3, 50 Dollar, welches und vom Liegenvermieter direkt an unseren Platz gebracht wird.

Von der Half Moon Bay fahren wir weiter zur Long Bay. Dieser lange, wunderschöne Sandstrand liegt direkt am Pineapple Resort. Hier gehen hauptsächlich die Einheimischen schwimmen. Es gibt eine Bar und ein Restaurant. Auch wenn wir nur noch 1 Stunde Zeit für diesen Strand haben mieten wir uns dennoch zwei Ligen, da wir hier nur 5 Dollar pro Liege bezahlen.

Auch bei diesem Strand handelt es sich um einen wunderschönen, karibischen Traumstrand, der auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

Als wir unsere Rückfahrt antreten wollen stellt Pamela fest, dass der Reifen hinten links von unserem Mietwagen sehr wenig Luft hat!? Also suchen wir per Google maps erstmal die nächste Tankstelle raus, um den Reifen wieder etwas Leben einzuhauchen. Die erste Tankstelle kann leider nicht mit einem Luftdruckmesser dienen – also auf zur nächsten Tankstelle. Beim Luft auffüllen stellen wir fest, dass wir uns einen Nagel in den Reifen gefahren haben. Na prima! Da es noch ca. 20 Minuten bis zum Kreuzfahrtterminal sind beschließen wir erstmal zurück zum Hafen zu fahren, um dann alles weitere zu klären. Gegen 17:00 Uhr erreichen wir den Kreuzfahrthafen. Von hier rufen wir die Notruf-Nummer an, die wir von Drive-A-Matic bekommen haben. Bereits nach ca. 30 Minuten ist ein Servicetechniker vor Ort, der den Reifen wechselt. Somit ist unser Mietwagen für den morgigen Tag wieder einsatzbereit.

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