Tag 37 - Madeira
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Nach 7 Seetagen wird es so langsam Zeit, dass es wieder an Land geht …

Wir sind uns ziemlich sicher, dass der Kapitän unbedingt das Feuerwerk sehen wollte …

Wie wir bereits berichteten heißt unser heutiges Ziel, aufgrund des schlechten Wetters (hohe Wellen) bei den Azoren, die Blumeninsel Madeira. Die Insel Madeira ist berühmt für ihre wunderschöne Natur, ihren starken Madeirawein und das umwerfende Silvesterfeuerwerk.

Da wir bereits um 10:00 Uhr in Madeira ankommen kombinieren wir das Ganze mit einem Ausflug in die Natur und die Besichtigung des Feuerwerks.

Als wir in Madeira ankommen haben sich bereits die ersten Kreuzfahrtschiffe in Stellung gebracht. Insgesamt sollen heute Abend 10 Kreuzfahrtschiffe vor Ort sein, die sich das Feuerwerk nicht entgehen lassen wollen.

Da wir Madeira nicht planmäßig anlaufen steht an der Peer kein Platz mehr für „unsere“ AIDAsol zur Verfügung – den hat bereits die AIDAmar eingenommen, die ebenfalls im Hafen liegt. Für uns bedeutet dies, dass wir in Funchal Tendern bzw. auf Reede liegen.

Ab 10:30 Uhr werden die Passagiere, die an Land wollen mit Tenderbooten an Land gebracht. Hierfür haben wir am gestrigen Tag ein Ticket (kostenfrei) für 11:00 Uhr ergattert.

Auf Madeira haben wir einen Mietwagen bei check24 geordert. Von der Anlegestelle sind es ca. 20 Minuten bis zur AVIS-Station. Um 11:30 Uhr starten wir unsere Tour entlang der Westküste von Madeira. Unser erstes Ziel ist das kleine Örtchen Camara de Lobos, ein kleines, beschauliches Dörfchen welches man oft auf Postkarten zu sehen bekommt. Unten am Hafen hat man mit den bunten Fischerbooten im Vordergrund und dem Cabo Girão Cliff im Hintergrund einen ganz besonders schönen Anblick.

Wir suchen uns ein gemütliches Plätzchen im Pestana Churchill Bay. Das Hotel / Restaurant nutzt die Gebäude des alten Rathauses und des Fisch-Auktionszentrums direkt am Meer und ist das erste Hotel in der Altstadt von Câmara de Lobos.

Vor der Kulisse aus weißen Häusern, grünen Hügeln mit Weinstöcken und den direkten Blick auf den Atlantik gefällt uns so, dass wir hier über eine Stunde verweilen und einfach mal das Leben genießen. Hier könnten wir uns auch vorstellen einen Kurzurlaub zu verbringen.

Das Pestana Churchill Bay verfügt über 57 mit dem von Winston Churchill gemalten Gemälde dekorierte Zimmer, ein regionales Restaurant mit Bar und Außenterrasse, einen Panorama-Pool im Obergeschoss und eine Sauna, und bietet alle Annehmlichkeiten für geruhsame Ferien auf Madeira.

Tipp: Wir haben in Camara de Lobos auch den roten Hop-on / Hopp-off-Bus gesehen; somit könnte man auch diesen nehmen, um dort hin zu kommen.

Unser nächstes Ziel ist das Cabo Girão Cliff. Wir fahren an einer Vielzahl von Bananen-Plantagen vorbei, bis wir Europas höchstes Cliff mit seinen 580 Metern erreichen. Wir haben Glück, als wir am Aussichtspunkt ankommen ist hier tatsächlich sehr wenig los; das hätten wir aufgrund der vielen Kreuzfahrtschiffe im Hafen so nicht erwartet.

Von der gläsernen Plattform (Skywalk) kann man über 580 Meter nach unten schauen. Von hier oben hat man einen traumhaften Ausblick auf die Buchten von Madeira. Der Besuch der Plattform ist übrigens kostenfrei!

Vom Gabo Girão Cliff geht es weiter; wir wollen Sissi einen Besuch abstatten. Bei Ihrem ersten Aufenthalt lebte Sissi in der damaligen Quinta da Vigia, die es so heute leider nicht mehr gibt, da das Gebäude dem Casino weichen musste. Zur Erinnerung an die Besuche Kaiserin Elisabeths auf Madeira wurde ihr ein Denkmal errichtet.

Von Sissi geht es auf direktem Wege zur „Cristo Rei“-Statue in Garajau. So, Iris jetzt habe ich die Staue auch gesehen (zumindestens in klein). Wenn man eine Cristo Rei-Statue erwähnt, denkt fast jeder an die in Rio de Janeiro, Brasilien, bis dahin haben wir es natürlich nicht geschafft. Die etwas kleinere Madeira-Version ist die älteste Cristo Rei-Version im portugiesisch sprachigen Raum. Der Madeira Cristo Rei in Garajau ist 14 Meter hoch und stammt aus dem Jahr 1927. Rio de Janeiro errichtete 1931 seinen 30 Meter hohen "Cristo Redentor" (Christus der Erlöser).

Vom Aussichtspunkt „Cristo Rei“, hat man einen ausgezeichneten Blick über ein Teil der Bucht von Funchal, über Caniço de Baixo und über den Atlantik und natürlich die gesamten Kreuzfahrtschiffe, die aktuell im Hafen liegen. Von Garajau begeben wir uns auch schon wieder auf den Rückweg zur Mietwagenstation. Schließlich müssen wir wieder pünktlich an Bord sein, da wir um 18:30 Uhr unser Silvester-Dinner im Rossini gebucht haben.

Nachdem wir mit dem Tenderboot wieder zurück an Bord gebracht wurden geht’s schnell unter die Dusche. Noch kurz aufhübschen und dann geht’s zum Silvesteressen im Gourmet-Restaurant Rossini. Hier wartet ein super leckeres 6-Gänge-Menü auf uns.

Nach dem Abendessen geht`s in die Anytime Bar – natürlich auf einen Italian G & T.

Zeit für einen kleinen Jahresrückblick. Ein für uns sehr turbulentes Jahr geht zu Ende; Zeit die kleinen Dinge des Lebens wieder mehr wertzuschätzen. Was für ein Glück, dass wir beide dem Alltag 43 Tage entfliehen dürfen, dass wir das karibische Paradies entdecken durften und dass wir ein tolles emotionales Weihnachtsfest im Kreise der AIDA-Familie verbringen konnten. Und heute Abend dürfen wir noch mit einem der größten Feuerwerke der Welt das neue Jahr begrüßen.

Um Punkt 0:00 Uhr geht’s dann auch schon los mit dem fantastischen Feuerwerk. Von der Ocean Bar haben wir einen fantastischen Blick; der Kapitän hatte die AIDAsol zuvor noch an eine ideale Stelle im Hafen von Funchal positioniert.

Das etwa achtminütige Feuerwerk zum Jahreswechsel verteilt sich auf 59 Feuerwerksstandorte in der Amphitheater-Bucht von Funchal (27 Stationen), zwischen Pier 8 und dem Strand Almirante Reis (25 Stationen), auf dem Meer (5 Stationen) sowie auf der Insel Porto Santo (2 Stationen). Es ist wirklich ein grandioses Spektakel mit pyrotechnischen Effekten und modernste Lichteffekte. Im Jahr 2006 wurde das Feuerwerk der Insel vom Guinness-Buch der Rekorde als "Das größte Feuerwerk der Welt" gekürt.

… was für ein erlebnisreicher Tag auf der Insel Madeira.

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