Part XI: Kuala Lumpur - Zwischen Wolkenkratzern
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... Rooftopbars & kulinarischen Highlights

Heute führte uns unsere Reise nach Port Klang, wo wir den Ausflug „Kuala Lumpur auf eigene Faust“ gebucht hatten. Schon früh am Morgen wartete der Bus, und nach einer angenehmen, rund 60-minütigen Fahrt näherten wir uns der futuristischen Skyline der malaysischen Hauptstadt. Wo sich früher tropischer Dschungel erstreckte, ragen heute gewaltige Türme in den Himmel – ein faszinierender Kontrast, der einen sofort in seinen Bann zieht.

Am Kuala Lumpur City Centre wurden wir direkt bei den berühmten Petronas Twin Towers abgesetzt und hatten 5 Stunden Zeit, diese pulsierende Metropole auf eigene Faust zu erkunden.

Die meistbesuchte Sehenswürdigkeit Malaysias sind die Batu Caves – ein riesiges Höhlensystem aus Kalkstein, das seit Jahrhunderten als hinduistischer Wallfahrtsort dient. Schon der Eingang ist spektakulär: Eine 42 Meter hohe goldene Statue des Gottes Murugan wacht über die bunten, 272 Treppenstufen, die in die Hauptgrotte führen. Oben angekommen eröffnet sich eine riesige Höhlenkathedrale, in der Tempel, Schreine und Opferstätten eingebettet sind. Da wir die Batu-Höhlen bereits bei unserem letzten Besuch gesehen hatten, entschieden wir uns diesmal für andere Highlights.

Direkt zu Füßen der Petronas Towers erstreckt sich der weitläufige KLCC Park – eine grüne Oase mitten im pulsierenden Herzen der Metropole. Palmen rascheln sanft im Wind, Wasserfontänen tanzen im Tagesrhythmus, und zwischen Joggern, Familien und neugierigen Fotografen findet jeder seinen ganz eigenen Moment der Ruhe. Auch wir ließen uns treiben, schlenderten entspannt über die gepflegten Wege und bewunderten die majestätischen Türme, die sich glänzend im Wasser spiegelten. Natürlich nutzten wir die Gelegenheit, um eine ganze Reihe Fotos von uns beiden mit dieser beeindruckenden Skyline im Hintergrund aufzunehmen – Erinnerungen, die uns diesen besonderen Tag immer wieder zurückholen werden.

Überrascht stellten wir fest, dass Kuala Lumpur auf uns fast noch beeindruckender wirkt als New York – und das will wirklich etwas heißen. Die Wolkenkratzer sind hier nicht einfach nur hoch, sondern tragen eine eigene Persönlichkeit: kunstvoll gestaltet, voller Charakter und durchzogen von kulturellen Details, die ihnen Identität verleihen. Die Stadt wirkt insgesamt heller, offener und deutlich grüner als viele andere Metropolen. Während New York einen manchmal mit seiner Wucht überwältigt, präsentiert sich Kuala Lumpur modern, harmonisch und angenehm strukturiert. Es ist eine Stadt, die nicht versucht, jemand anderes zu sein – schon gar nicht New York –, sondern selbstbewusst ihre ganz eigene, elegante Handschrift zeigt.

Vom KLCC Park ging es für uns direkt weiter in die legendäre SkyBar im Traders Hotel – ein Ort, den Sven bereits im Vorfeld seiner Recherchen entdeckt hatte. Und ja, der Ruf ist berechtigt: Oben angekommen, eröffnet sich tatsächlich einer der wohl beeindruckendsten Blicke auf die Petronas Twin Towers. Ein Anblick, der uns sofort in Staunen versetzte und jedes Foto wert war.

 

Mitten im Raum befindet sich ein Pool, eingerahmt von gemütlichen Sofas und stylischen Sitznischen. Beim nächsten Besuch nehmen wir definitiv unsere Badesachen mit – diesen Spot möchten wir nicht noch einmal nur trocken genießen!

Mit einem kühlen Drink in der Hand und den majestätisch aufragenden Türmen direkt vor uns fühlten wir uns, als würden wir über der Stadt schweben. Die SkyBar vereint urbanen Chic mit entspannter Gemütlichkeit – ein perfekter Ort, um sich treiben zu lassen und die Magie Kuala Lumpurs ganz in Ruhe aufzusaugen.

Um 13:15 Uhr wartete unser reservierter Tisch im Horizon Grill des Banyan Tree Hotels – und was wir dort erlebten, war schlicht unvergesslich. Eine Terrasse hoch über den Dächern Kuala Lumpurs, ein leichter Wind, der die Hitze milderte, und ein Blick, der direkt auf die Petronas Twin Towers führte. Doch das eigentliche Highlight: Wir hatten die gesamte Dachterrasse ganz für uns allein. Es fühlte sich an, als hätte die Stadt diesen Augenblick exklusiv für uns inszeniert.

 

Wir ließen uns ein köstliches Business-Lunch schmecken: Als Vorspeise Tagliatelle mit Wagyu Beef Bolognese, gefolgt von einem wunderbar knusprigen Chicken Parmesan mit Fries als Hauptgericht. Dazu ein eiskaltes Tiger-Bier – in der tropischen Wärme Malaysias einfach unschlagbar.

Als unerwartetes Highlight servierte uns das Hotel anschließend, ganz ohne Bestellung, sein eigens kreiertes Caviar-Tiramisu. Eine Kombination, die wir so noch nie probiert hatten – und die uns schlicht umgehauen hat. Der Hammer!

Das Essen war exquisit, doch der Moment selbst war unbezahlbar.

Für einen kurzen Augenblick schien die Welt stillzustehen: nur wir beide, die leise Brise und die majestätischen Zwillingstürme vor uns. Ein Erlebnis, das man nicht planen kann – es passiert einfach. Und besser hätte es wirklich nicht sein können.

Eigentlich stand als nächstes der Besuch von Chinatown auf dem Programm. Hierzu hatte sich Sven im Vorfeld die Grab-App heruntergeladen, da es Uber in Malaysia nicht gibt und uns der Fußweg doch etwas weit war.

Chinatown steht:

  • für bunte Marktstände,
  • Händler, die alles von Seide bis Streetfood verkaufen,
  • rote Lampions, die die Straßen schmücken,
  • Tempel wie der wunderschöne Sri Maha Mariamman Tempel, der älteste Hindutempel der Stadt,
  • ein Hauch Chaos, der gleichzeitig lebendig und charmant wirkt.

Doch so sehr es uns reizte – wir waren einfach zu geflasht vom Lunch, der Skyline und der Gesamtstimmung des Tages. Deshalb beschlossen wir, es entspannt angehen zu lassen und nur noch durch das Suria KLCC zu bummeln, das große Einkaufszentrum direkt unter den Twin Towers. Hier erwartet einen alles, was das Herz begehrt:

  • exklusive Marken und Designshops,
  • kleine, liebevoll gestaltete Boutiquen,
  • zahlreiche Cafés für eine kurze Verschnaufpause
  • und – vielleicht das Wichtigste – angenehm gekühlte, klimatisierte Luft nach der tropischen Hitze draußen.

Ein perfekter Ort, um gemütlich zu bummeln, ein paar Mitbringsel einzupacken und die vielen Eindrücke des Tages ganz entspannt sacken zu lassen.

Erschöpft, glücklich und voller neuer Eindrücke machten wir uns schließlich auf den Rückweg zum Bus und traten die Fahrt zurück zum Schiff an. Kaum auf unserer Kabine angekommen, hätten wir eigentlich direkt ins Bett fallen können – so müde waren wir nach diesem erlebnisreichen Tag. Doch auf dem Abendprogramm wartete noch ein Highlight, das wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten: die White Party.

Die Mein Schiff 6 weiß wirklich, wie man feiert – und die legendäre White Party auf dem Pooldeck zählt jedes Mal zu den absoluten Höhepunkten an Bord. Also mussten wir zwei natürlich auch heute Abend einmal „nach dem Rechten schauen“. Schon beim Betreten des Decks war klar: Dieser Abend würde besonders werden.

Das Pooldeck war bereits gut gefüllt, ein einziges, strahlendes Meer aus Weiß. Kleider, Hemden, Hüte und Hosen schimmerten im Scheinwerferlicht wie ein lebendiges Mosaik, das sich im Rhythmus der Musik bewegte. Lange dauerte es nicht, bis auch wir uns von der Stimmung mitreißen ließen. Bei warmem Fahrtwind, der über das Deck strich, tanzten wir ausgelassen und genossen diesen wunderbaren Moment voller Leichtigkeit und Lebensfreude.

Ein Tag, der uns noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Comments
  • Guest - Thorsten Jahns

    Auch sehr schön und interessant meine Lieben.
    Ach so und bevor ich es wieder vergesse ?‍♂️?. Ihr seht echt gut aus ??